Deutsche Telekom AG - Geschäftsbericht 2009

Operative Entwicklung. 2009 in Mio.€ 2008 in Mio.€ Veränderung in Mio.€ Veränderung in% 2007 in Mio.€ Gesamtumsatz 15 471 14 957 514 3,4 14 075 EBIT (Betriebsergebnis) 2 233 2 299 (66) (2,9) 2 017 EBIT-Marge (in%) 14,4 15,4 14,3 Abschreibungen (2 028) (1 884) (144) (7,6) (1 892) EBITDAa 4 261 4 183 78 1,9 3 909 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse a – (57) n.a. n.a. – EBITDA bereinigta 4 261 4 240 21 0,5 3 909 EBITDA-Marge bereinigt a (in%) 27,5 28,3 27,8 Cash Capex (2 666) (2 540) (126) (5,0) (1 958) Anzahl Mitarbeiterb 38 231 36 076 2 155 6,0 31 655 a Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA als Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Eine detaillierte Erklärung der EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse, des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge findet sich unter „Geschäftsentwicklung des Konzerns“. b Mitarbeiter im Durchschnitt. Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA erhöhte sich um 3,4%. In nationaler Währung war vor allem aufgrund der niedrigeren Kunden- zahlen für Markenprodukte von T-Mobile USA der Umsatz leicht rückläufig (–1,6%). Darüber hinaus belasteten niedrigere Roaming-Umsätze und ein höherer Anteil an Kunden mit Pauschaltarifen die schwankenden Umsätze im Bereich der Sprachdienste. Diesem Rückgang stand ein deutlicher Zuwachs beim Datenumsatz gegenüber, der auf die positive Reaktion der Kunden auf 3G-Konvergenzgeräte und die Nutzung von Internetzugangs- tarifen zurückzuführen ist. EBIT, bereinigtes EBITDA. Das bereinigte EBITDA stieg aufgrund von Wechselkursschwankungen um 21 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Auf US-Dollar Basis war das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum insbesondere bedingt durch niedrigere Umsätze rückläufig. Darüber hinaus wurden die durch den 3G-Netzausbau gestiegenen Umsatzkosten durch niedrigere Provisions- kosten ausgeglichen, die wiederum aus geringeren Brutto-Kundenzuwächsen beim Einzelhandelsangebot von T-Mobile USA und verschiedenen Kosten- einsparungen resultierten. Das EBIT sank gegenüber dem Vorjahr infolge der oben erwähnten Effekte, wie z. B. Wechselkursschwankungen und höherer Abschreibungen im Netzbereich, um 66 Mio. €. Cash Capex. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich der Cash Capex von 2,5 Mrd. € auf 2,7 Mrd. €. Auf US-Dollar Basis war der Cash Capex gegenüber dem Vor- jahr leicht rückläufig, insbesondere durch niedrigere Investitionen in den Bereichen Informationstechnologie und Spektrum. Durch die anhaltend intensiven Bemühungen um eine Verbesserung der Netzqualität und -abdeckung sowie den Ausbau des 3G (UMTS/HSPA)-Netzes blieben die Netzinvestitionen im Jahresvergleich stabil. Bis zum Ende des Geschäfts- jahres 2009 konnte T-Mobile USA mit einer Versorgung von nunmehr über 205 Mio. Menschen die 3G-Netzabdeckung nahezu verdoppeln. Personal. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund des Zuwachses im Einzelhandelsgeschäft. Ende des Geschäftsjahres 2009 umfasste das Einzelhandelsnetz mit der Marke T-Mobile USA mehr als 2 000 Standorte. 85Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung der operativen Segmente

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