Das Konzern-EBITDA erreichte 19,9 Mrd. € (18,0 Mrd. € im Vorjahr). Im Vergleich zum Vorjahr wirkten sich um 0,7 Mrd. € geringere Sondereinflüsse positiv auf die Entwicklung des EBITDA aus. Hierbei handelte es sich um Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen und sach- bezogenen Restrukturierungen. Das um Sondereinflüsse bereinigte Konzern-EBITDA betrug 20,7 Mrd. € gegenüber 19,5 Mrd. € im Vorjahr. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der OTE, deren bereinigtes EBITDA sich auf 2,0 Mrd. € belief. Während das bereinigte EBITDA der operativen Segmente USA, Süd- und Osteuropa stieg, verzeichneten die operativen Segmente Deutschland und Europa einen Rückgang. Im Einzelnen ent- wickelte sich das bereinigte EBITDA der operativen Segmente wie folgt: Der Anstieg des bereinigten EBITDA im operativen Segment USA war begründet durch positive Wechselkurseffekte. Nach Berücksichtigung der Wechselkurseffekte sank das bereinigte EBITDA, insbesondere aufgrund des Umsatzrückgangs. Im operativen Segment Süd- und Osteuropa stieg das bereinigte EBITDA um 1,8 Mrd. € aufgrund der erstmaligen Vollkon- solidierung der OTE. Restrukturierung und Effizienzmaßnahmen konnten den Effekt des Umsatzrückgangs im bereinigten EBITDA des operativen Segments Systemgeschäft kompensieren. Der leichte Rückgang des berei- nigten EBITDA im operativen Segment Deutschland gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang im Festnetz, welcher trotz Kostensenkungen nicht vollständig kompensiert werden konnte. Das operative Segment Europa verzeichnete einen Rückgang des bereinigten EBITDA aufgrund von negativen Wechselkurseffekten sowie Umsatzrück- gang vor allem bei T-Mobile UK und PTC. Der Konzernüberschuss verringerte sich im Geschäftsjahr 2009 um 1,1 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Maßgeblich für diese Entwicklung waren die Wertminderungen im Goodwill: Im operativen Segment Europa wurde im ersten Quartal 2009 eine Wert- minderung des Goodwill auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit der T-Mobile UK in Höhe von 1,8 Mrd. € vorgenommen. Dies war im Wesent- lichen begründet durch die starke Konjunkturabkühlung und den harten Wettbewerb sowie Regulierungsentscheidungen in Großbritannien. Auf Basis der zum Abschlussstichtag vorliegenden Erkenntnisse und Erwartun- gen des Markt- und Wettbewerbsumfelds ergaben im vierten Quartal 2009 die Werthaltigkeitstests der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten vor allem im operativen Segment Süd- und Osteuropa sowie auch im operativen Segment Europa Wertminderungsbedarf in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. €. Diese Wertminderungen resultierten im Wesentlichen aus dem länder- spezifischen Risiko im Zusammenhang mit der aktuellen Finanz- und Staatskrise in Griechenland. Darüber hinaus waren hauptsächlich negative Entwicklungen im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise ursächlich für die weiteren Wertminderungen. 2007 Sonder- einflüsse 2007 ohne Sonder- einflüsse 62 516 62 516 (35 337) (1 252)s (34 085) 27 179 (1 252) 28 431 (16 644) (498)t (16 146) (5 133) (701)u (4 432) 1 645 419v 1 226 (1 761) (769)w (992) 5 286 (2 801) 8 087 (2 833) (9)x (2 824) 2 453 (2 810) 5 263 (1 373) 364y (1 737) 1 080 (2 446) 3 526 509 (12) 521 571 (2 434) 3 005 5 286 (2 801) 8 087 (11 611) (372)z (11 239) 16 897 (2 429) 19 326 27,0 30,9 Sondereinflüsse 2007: s Hauptsächlich Aufwendungen für Personalmaßnahmen und Aufwendungen für sachbezogene Restrukturierungen in den operativen Segmenten Deutschland (–0,7 Mrd.€), Systemgeschäft (–0,3 Mrd.€) und Europa (–0,1 Mrd.€). t Aufwendungen für Personalmaßnahmen und Aufwendungen für sachbezogene Restrukturierungen in den operativen Segmenten Deutschland (–0,4 Mrd.€) und Systemgeschäft (–0,1 Mrd.€). u Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen und Aufwendungen für sachbezogene Restrukturierungen in der Konzernzentrale & Shared Services (–0,5 Mrd.€) sowie in den operativen Segmenten Deutschland (–0,1 Mrd.€) und System- geschäft (–0,1 Mrd.€). v Hauptsächlich Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von T-Online France und T-Online Spain im operativen Segment Deutschland (0,3 Mrd.€). w Hauptsächlich Aufwendungen aus dem Verkauf von Vivento Geschäftseinheiten in der Konzernzentrale & Shared Services (–0,4 Mrd.€) und aus Wertminderung des Goodwill von T-Mobile Netherlands im Zusammenhang mit der nachträglichen Aktivie- rung steuerlicher Verlustvorträge im operativen Segment Europa (–0,3 Mrd.€). x Im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rück- stellungen für Personalmaßnahmen. Demgegenüber stehen ein Ertrag aus der Veräußerung der restlichen Anteile an Sireo in der Konzernzentrale & Shared Services sowie periodenfremde Erträge aus at equity bilanzierten Unternehmen im operativen Segment Süd- und Osteuropa. y Im Wesentlichen Steuererträge aus Aufwendungen für Personal- maßnahmen (0,7 Mrd.€). Des Weiteren ein Steuerertrag aus der teilweisen Aktivierung bislang nicht bilanzierter Steuern auf Verlustvorträge bei T-Mobile Netherlands (0,3 Mrd.€) sowie gegenläufig ein Steueraufwand aus der Bewertung latenter Steuern aufgrund der Steuersatzänderungen im Rahmen der Unternehmen- steuerreform 2008 (–0,7 Mrd.€). z Im Wesentlichen Aufwendungen aus der Wertminderung des Goodwill von T-Mobile Netherlands im Zusammenhang mit der nachträglichen Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge im operativen Segment Europa (–0,3 Mrd.€). 73Der Konzernlagebericht Geschäftsentwicklung des Konzerns
