Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Auswirkungen von Sondereinflüssen.a in Mio.€ 2009 Sonder- einflüsse 2009 ohne Sonder- einflüsse 2008 Sonder- einflüsse 2008 ohne Sonder- einflüsse Umsatzerlöse 64 602 (37)b 64 639 61 666 61 666 Umsatzkosten (36 259) (436)c (35 823) (34 592) (937)k (33 655) Bruttoergebnis vom Umsatz 28 343 (473) 28 816 27 074 (937) 28 011 Vertriebskosten (15 863) (83)d (15 780) (15 952) (485)l (15 467) Allgemeine Verwaltungskosten (4 653) (206)e (4 447) (4 821) (224)m (4 597) Sonstige betriebliche Erträge 1 504 86f 1 418 1 971 510n 1 461 Sonstige betriebliche Aufwendungen (3 319) (2 470)g (849) (1 232) (644)o (588) Betriebsergebnis (EBIT) 6 012 (3 146) 9 158 7 040 (1 780) 8 820 Finanzergebnis (3 357) (232)h (3 125) (3 588) (652)p (2 936) Ergebnis vor Ertragsteuern 2 655 (3 378) 6 033 3 452 (2 432) 5 884 Ertragsteuern (1 782) 320i (2 102) (1 428) 461q (1 889) Jahresüberschuss 873 (3 058) 3 931 2 024 (1 971) 3 995 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 520 (21) 541 541 (28) 569 Konzernüberschuss 353 (3 037) 3 390 1 483 (1 943) 3 426 Betriebsergebnis (EBIT) 6 012 (3 146) 9 158 7 040 (1 780) 8 820 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (13 894) (2 384)j (11 510) (10 975) (336)r (10 639) EBITDA 19 906 (762) 20 668 18 015 (1 444) 19 459 EBITDA-Marge (in%) 30,8 32,0 29,2 31,6 a Die Herleitung des EBITDA für die operativen Segmente und den Gesamtkonzern erfolgt vom Betriebsergebnis (EBIT). Diese Ergebnisgröße vor anderen Gesellschaftern zuzurechnendem Ergebnis sowie vor Ertragsteuern und dem Finanzergebnis wird zusätzlich bei der Berechnung des EBITDA um die Abschrei- bungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen bereinigt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Deutsche Telekom mit dieser Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Unternehmen eine abweichende Definition wählt. Das Finanz- ergebnis beinhaltet in dieser Definition neben dem Zinsergebnis das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen sowie das sonstige Finanzergebnis. Diese Form der Herleitung, ausgehend vom Betriebsergebnis, ermöglicht eine einheitliche Ableitung des EBITDA auf Basis einer für die operativen Segmente und für den Gesamtkonzern veröffentlichten Ergebnis- größe nach IFRS. Dabei sind das Konzernergebnis der Deutschen Telekom sowie das EBITDA des Gesamtkonzerns und der opera- tiven Segmente sowohl in der Berichtsperiode als auch in der Vorjahresvergleichsperiode durch eine Reihe von Sonderein- flüssen beeinflusst. Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse als Betriebsergebnis (EBIT) vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sach- anlagen sowie vor Auswirkungen von Sondereinflüssen. Der Grundgedanke besteht in der Herausrechnung von Sonderein- flüssen, die die operative Geschäftstätigkeit überlagern und somit die Vergleichbarkeit des EBITDA und des Konzernüber- schusses mit den Vorjahren beeinträchtigen. Zudem ist eine Aussage über die künftige Entwicklung des EBITDA und des Konzernüberschusses aufgrund der Sondereinflüsse nur ein- geschränkt möglich. Die Bereinigungen erfolgen unabhängig davon, ob die betreffenden Erträge und Aufwendungen inner- halb des Betriebsergebnisses, im Finanzergebnis oder im Steuer- aufwand ausgewiesen werden. Bereinigt werden die in unmittel- barem Zusammenhang mit den Bereinigungssachverhalten stehenden Erträge und Aufwendungen. Für den Vergleich der Ertragskraft von ergebnisorientierten Bereichen unterschied- licher Größe werden neben dem EBITDA und dem um Sonder- einflüsse bereinigten EBITDA die Kennzahlen EBITDA-Marge und die um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge darge- stellt. Die EBITDA-Marge wird aus der Relation des EBITDA zum Umsatz ermittelt (EBITDA dividiert durch die Umsatzerlöse). Sondereinflüsse 2009: b Umsatzgutschrift im vierten Quartal 2009 für in Vorjahren erbrachte Serviceleistungen im Festnetzbereich des operativen Segments Deutschland. c Hauptsächlich Aufwendungen für Personalmaßnahmen im ope- rativen Segment Deutschland (–0,2 Mrd.€) und Aufwendungen für sachbezogene Restrukturierungen im operativen Segment Systemgeschäft (–0,1 Mrd.€). Im operativen Segment Süd- und Osteuropa sind Aufwendungen für Personalmaßnahmen bei der Hellenic Telecommunications Organization S.A. (OTE) enthalten, denen Erträge aus der Beteiligung der Hellenischen Republik an einem Personalprogramm der OTE entgegenstehen. d Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen im operativen Segment Deutschland (–0,1 Mrd.€). Im operativen Segment Süd- und Osteuropa sind Aufwendungen für Personal- maßnahmen bei der OTE enthalten, denen Erträge aus der Beteiligung der Hellenischen Republik an einem Personalpro- gramm der OTE entgegenstehen. e Aufwendungen für Personalmaßnahmen (–0,1 Mrd.€) und sachbezogene Restrukturierungen (–0,1 Mrd.€). f Hauptsächlich Erlöse, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Vivento Technical Services in der Konzernzentrale & Shared Services stehen. Weiterhin Erlöse aufgrund der Auflösung einer Rückstellung durch die Beendigung eines Personalumbau- programms sowie Erlöse aus dem Verkauf der CAP Customer Advantage Program GmbH im operativen Segment Deutschland. g Im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertminderungen des Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit T-Mobile UK im ersten Quartal 2009 (–1,8 Mrd.€) im operativen Segment Europa und Wertminderungen des Goodwill von zahlungsmittel- generierenden Einheiten des operativen Segments Süd- und Osteuropa (–0,5 Mrd.€). h Im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rück- stellungen für Personalmaßnahmen (–0,2 Mrd.€). i Im Wesentlichen Steuererträge aus Aufwendungen für Personal- maßnahmen (0,2 Mrd.€) und aus Aufwendungen für sachbe- zogene Restrukturierungen (0,1 Mrd.€). j Im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertminderungen des Goodwill der zahlungsmittelgenerierenden Einheit T-Mobile UK im ersten Quartal 2009 und von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des operativen Segments Süd- und Osteuropa. Sondereinflüsse 2008: k Im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen in den operativen Segmenten Deutschland (–0,5 Mrd.€) und Systemgeschäft (–0,2 Mrd.€) sowie sachbezogene Restruktu- rierungen im operativen Segment Systemgeschäft (–0,2 Mrd.€). l Hauptsächlich Aufwendungen für Personalmaßnahmen in den operativen Segmenten Deutschland (–0,2 Mrd. €) und Systemgeschäft (–0,1 Mrd.€). m Hauptsächlich Aufwendungen für Personalmaßnahmen in den operativen Segmenten Deutschland (–0,1 Mrd. €), System- geschäft (–0,1 Mrd.€) sowie der Konzernzentrale & Shared Services (0,1 Mrd.€). n Erträge aus dem Verkauf der Media&Broadcast im operativen Segment Systemgeschäft (0,5 Mrd.€). o Im Wesentlichen Aufwendungen aus dem Verkauf der DeTe Immobilien (–0,3 Mrd.€) in der Konzernzentrale & Shared Services sowie Wertminderungen des Goodwill in den opera- tiven Segmenten Europa (–0,1 Mrd.€) und Süd- und Osteuropa (–0,2 Mrd.€). p Insbesondere Wertminderung auf den OTE Buchwert im Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (–0,5 Mrd.€) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Personalmaßnahmen (–0,1 Mrd.€). q Im Wesentlichen Steuererträge aus Aufwendungen für Personal- maßnahmen (0,2 Mrd.€) und sachbezogene Restrukturierungen (0,2 Mrd.€). r Im Wesentlichen Wertminderungen des Goodwill in den operativen Segmenten Süd- und Osteuropa (–0,2 Mrd.€) und Europa (–0,1 Mrd.€). 72
